Anfragen - GEFD

Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands
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Anfragen

Alle Mitglieder sind eingeladen dieses Forum zu nutzen bei der Suche beispielsweise nach
1. Herbarmaterial bestimmter Sippen
2. Lebendmaterial
3. seltener, schwer erhältlicher Fachliteratur
4. Kooperation bei floristischen Projekten.
Bitte nennen Sie eine prägnante Überschrift, geben Sie eine kurze Beschreibung der
Thematik und nennen Sie Ihre vollständige Anschrift einschließlich der E-Mail-Adresse.
Anfragen  bitte per E-Mail:                                                                                  Anfragen bis 2016

Antworten, die veröffentlicht werden dürfen, bitte per E-Mail , ohne Veröffentlichung auch direkt an den Anfragenden.
Aufruf zur Kartierung der Laubholz‐Mistel (Viscum album subsp. album) und ihrer Wirtsbäume in
Südwestdeutschland
15.01.2021
Aufruf Meldung noch existenter Vorkommen von gefährdeten Ackerwildkräutern
Die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt (www.stiftung-kulturlandschaft-sachsen-anhalt.de)  hat sich die Aufgabe gestellt, Ackerflächen mit besonderen Vorkommen  gefährdeter Ackerwildkräuter in Sachsen-Anhalt aufzufinden, in einem  landesweiten Kataster zu erfassen und nach Möglichkeit über eine  Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in ihrem Bestand zu  erhalten. Das Vorhaben wird mit ELER-Mitteln des Landes Sachsen-Anhalts  finanziert (Laufzeit 05/2019 – 09/2022).
Wir  wenden uns an alle Pflanzenfreunde und -freundinnen, uns bei der Suche  nach Vorkommen bemerkenswerter Bestände von Ackerwildkräutern zu  unterstützen. Besonders interessiert sind wir z. B. an noch existenten  Vorkommen von Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis),  Flammen-Adonisröschen (Adonis flammea), Südlichem Ackerfrauenmantel  (Aphanes australis), Lämmersalat (Arnoseris minima), Saat-Hohlzahn  (Galeopsis segetum), Kahlem Ferkelkraut (Hypochaeris glabra), den  Tännelkräutern (Kickxia-Arten), Frauenspiegel (Legousia  speculum-veneris), Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense), Venuskamm  (Scandix pecten-veneris) und weiteren selten gewordenen Arten der  Ackervegetation, insbesondere die in der Roten Liste von Sachsen-Anhalt  aufgeführt sind. Aktuell bestehen noch besonders große Wissenslücken zu  Vorkommen gefährdeter Ackerwildkräuter auf Ackerflächen in den östlichen  und nördlichen Teilen Sachsen-Anhalts, die wir gerne mit Ihrer  Unterstützung schließen möchten. Im Anhang finden Sie eine Liste von  interessierenden Arten Höherer Pflanzen, deren Vorkommen auf Äckern von  uns von Bedeutung ist. Alle mitgeteilten Funde werden zur Registrierung  in der Datenbank beim Landesamt für Umweltschutz, Halle, unter Nennung  des Finders übermittelt.
Entsprechende Mitteilungen mit möglichst genauer Angabe zum Fundort bitte
per E-Mail an: info@stiftung-kulturlandschaft-sachsen-anhalt.de

15.12.2020

Verwilderung von Vitis-Sippen am Mittelrhein
 
 
Am Ufer des Mittelrheins hatte ich an drei Stellen bisher Vitis cf. labrusca angenommen. Die aktuelle Überprüfung und ein Artikel von 2015 über Verwilderungen in Nord-Italien deutet an, dass es sich um V. x novae-angliae (V. labrusca x riparia) handeln dürfte. Alle drei stehen im engeren Überschwemmungsbereich; bei Vallendar gehen die Pflanzen gut 12 m hoch in die Bäume und bedecken über 200 Quadratmeter. Letzteres kenne ich schon seit 2012. Von Kollegen kommt nun auch noch ein Verwilderungshinweis auf V. riparia x vinifera, andernorts am Mittelrhein.
 
V. riparia kenne ich selbst vom Mississippi - wächst dort ähnlich nah am Strom. Daher könnte eine weitere auennahe Ausbreitung hierzulande vermutet werden (ähnlich wie bei Fraxinus pennsylvanica hier am Mittelrhein vor einigen Jahren). Ich kenne bisher keine Veröffentlichung dazu aus dem deutschsprachigen Raum - bitte geben Sie mir Hinweise sollte schon etwas veröffentlicht (oder in Planung) sein.

 
Ingmar Gorissen
 
ingmar.gorissen(at)gmx.net
Liebe Botaniker und Botanikerinnen,
wir benötigen Ihre Mithilfe für ein deutschlandweites Projekt unter der
Leitung von Prof. Dr. Marco Thines (GU Frankfurt und Senckenberg
Gesellschaft für Naturforschung) und hoffen auf zahlreiche Resonanz.
Es geht um Aufsammlungen von Microthlaspi für die Untersuchung von
Falschem Mehltau (Hyaloperonospora thlaspeosperfoliati im weiteren
Sinne) und Weißrost (Albugo candida im weiteren Sinne).
Im Anhang befinden sich nähere Informationen zum Projekt.
Vielen lieben Dank und viele Grüße

Ricarda Prinz

Ricarda Prinz
Koordinationsassistenz RA 3.2, 3.3 und DM
Tel: +49 69 7542 1851
ricarda.prinz@senckenberg.de
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (Rechtsfähiger Verein gemäß
§ 22 BGB)
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt
Anfrage von Rudolf Höcker
Seit 10 Jahren beobachte ich diese bis 3m hoch wachsende Staude,die sich nunmehr in mäßiger Ausbreitung befindet. Bayern, Landkreis Erlangen-Höchstadt, nahe Heroldsberg. In Gebüsch zwischen Bundesstraße und Fahrradweg.
Wer hat Hinweise zur Bestimmung.
Antworten bitte an

06.09.2017

Antwort:
Mein Dank geht an Dr. Uwe Amarell und Franz-Josef Weicherding, die beide Aralia californica bestimmten. Herr Weichering schloss allerdings Aralia racemosa nicht aus. Das lässt sich aber anhand einschlägiger Bestimmungsliteratur noch klären.

Rudolf Höcker

Scirpus, Cyperus oder Cladium?
Im Sommer diesen Jahres fand ich eine mir unbekannte Cyperaceae im NSG Ahlder Pohl im niedersächsischen Emsland. Mit um die zwei Metern Höhe, stufte ich den dichten Bestand im Feld als sicherlich neophytischen Cyperus oder Scirpus ein. Schließlich gelangte ich über die Literatur zur Annahme, es müsse sich um den für Deutschland im unmittelbar benachbarten Kreis Bentheim bekannten Scirpus cyperinus handeln. Schließlich kamen mir dann aber doch gewichtige Zweifel an dieser Bestimmung da keinerlei Anzeichen von langen Perigonborsten erkennbar sind wobei die Blüten trotz der Jahreszeit aber tatsächlich auch völlig steril aussehen. Allerdings wuchs der Bestand im Schatten von Erlen.
Da eine Expertenrunde bei uns am Hause war, legte ich den Beleg zur Nachbestimmung vor.  Schließlich wurden die Pflanzen für Cladium  mariscus gehalten. Mit einem daraufhin vorgelegten Beleg von Cladium,  den ich am gleichen Tag am gleichen Gewässer gesammelt hatte, kam aber  nun doch Verunsicherung auf.
Aus diesem Grunde bitte ich um Meinungen zu beigefügtem Scan.

Kay Fuhrmann
Niedersächsische Landesmuseen Oldenburg
Landesmuseum für Natur und Mensch
Damm 38-44
26135 Oldenburg
k.fuhrmann@landesmuseen-ol.de

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16.06.2021
Besucher bis 12.02.2012
Besucher ab 12.02.2012
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