2019 - GEFD

Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands
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2019

10.11.2019
Edinburgh Jounal of Botany 76(2) (Juli 2019)
 
T. C. G. Rich & al. nehmen einige für die britische Flora relevante Umkombinationen vor, vor allem bei Centaurium, Gentianella, Elymus und Dysphania.

 
 
8. November 2019, Ralf Hand
 
 
Kew Bulletin 74(1) (April 2019)
 
A. Pliszko typisiert zwei Rumex-Hybriden mit Beteiligung von R. confertus.

 
 
8. November 2019, Ralf Hand
 
 
Stapfia 110 (2019)
 
Die österreichische Sammlerfamilie Vierhapper wird in einer ausführlichen Familiengeschichte von F. Speta & al. gewürdigt. Zudem werden viele mit diesen Sammlern verbundene Botanik-Persönlichkeiten detailliert geschildert.
   
 
8. November 2019, Ralf Hand

Botanique 5 (Oktober 2019)
Neue und neu gefundene Festuca-Taxa der Vogesen und angrenzender Gebiete werden umfassend und reich bebildert dargestellt: Festuca ovina subsp. ovina, F. rupicola, F. duvalii, F. trichophylla subsp. asperifolia, F. rivularis, F. niphobia, F. pulchra, F. rhenana, F. csikhegyensis var. vosagiaca var. nov., F. ovina subsp. caeruleosaxatilis subsp. nov., F. wormspeliensis sp. nov. (R. Boeuff & al.).
 

8. November 2019, Thomas Gregor

PhytoKeys 135 (Oktober 2019)
 
L. B. Sparrius & al. beschreiben das historische Atlaskartierprojekt Florivon aus den Niederlanden. Die Urdaten wurden nun digitalisiert und der Anonymität entrissen.
https://phytokeys.pensoft.net/article/30069/

6. November 2019, Ralf Hand

Diversity and Distributions 25 (September 2019)
S. Theodoris und Kollegen haben die kryptische Diversität von Primula farinosa anhand von genomischen und ökologischen Daten untersucht. Innerhalb des eurasischen Verbreitungsgebietes fanden sie sechs verschiedene phylogenetischen Gruppen innerhalb der Art, die mit den geographischen Vorkommen übereinstimmen, aber auch spezifische ökologische Nischen einnehmen.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddi.12953

 
01. November 2019, Christiane Ritz
 
Journal of Biogeography 46/9 (September 2019)
Die Autoren untersuchten die Anzahl zusammen vorkommender Gefäßpflanzenarten (Alpha-Diversität) in Europäischen Wäldern anhand von ca. 73.000 Vegetationsaufnahmen und konnten einen Gradienten von den artenarmen nordwestlichen Waldgebieten hin zu sehr artenreichen südosteuropäischen Wäldern hin feststellen. Die artenreichsten Waldgebiete liegen in den Kalkalpen, im nordwestlichen Teil des Dinarischen Gebirges und in den Karpaten Rumäniens und der Slovakei. Wesentlichen Einfluss auf die Alphadiversität haben Geologie, Relief und für den Energiehaushalt bedeutende Klimavariablen.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jbi.1362430. Juli 2019, Christiane Ritz

 
 
01. November 2019, Christiane Ritz

Kiele Notizen zur Pflanzenkunde 44 (Oktober 2019)
Tanacetum macrophyllum, gelegentlich mit Achillea macrophylla verwechselt, ist bei Kiel verwildert (E. Christiansen & J. Hebbel). Veronica polita ist im Osten Schleswig-Holsteins deutlich häufiger als bisher angenommen (I. Timmer-Trosiener). Rubus amphimalacus und Rubus condensatus wurden neu nördlich der Elbe nachgewiesen (D. Drenckhahn). E. Christiansen setzt seine Kleinen Bestimmungshilfen mit der 5. Folge fort: Poa nemoralis/Poa palustris, Lathyrus sylvestris/Lathyrus latifolius sowie Galinsoga parviflora/Galinsoga quadriradiata.

12. Oktober 2019, Thomas Gregor


Jahresberichte der Wetterauischen Gesellschaft für die Gesamte Naturkunde 169 (Februar 2019)
In einem Tümpel eines Naturschutzgebietes der Wetterau wurde erstmals für Hessen Schoenoplectus mucronatus gefunden (M. Uebeler & al.).

27. September 2019, Thomas Gregor


Taxon 68(2) (September 2019)
Mit molekularen und morphologischen Daten wurde der „Scirpo-Caricoid-Clade“ untersucht (É. Léveillé-Bourret & J. R. Starr): Zum Tribus Scripeae gehören Scirpus und Eriophorum, zum neu geschaffenen Tribus Trichophoreae u.a. Trichophorum und zum Tribus Dulicheae u.a. Blysmus und Blysmopsis rufa (= Blysmus rufus). Molekular-morphologische Untersuchungen bei Plantago sect. Coronopus erwähnen nicht die bei uns teilweise von der Nominatunterart unterschiedene Unterart Plantago coronopus subsp. commutatus (J. Höpke & al.). Um den gewohnten Gebrauch der Namen zu erhalten wird ein konservierter Typus für Bromus inermis (C. Acedo & F. Llamas), eine Konservierung des Namens Papaver pseudo-orientale (Fedde) Medw. gegen Papaver ×pseudo-orientale E. G. Camus (H. W. Lack) sowie eine Konservierung des Namens Vitis sylvestris C. C. Gmel. gegen Vitis sylvestris Bartram (P. P. Ferrer-Gallego) vorgeschlagen.


25. September 2019, Thomas Gregor


Hercynia N.F
. 52(1): 43-80 (Tiebe, Fürst & Partzsch) – online verfügbar  
   
Im Stadtgebiet von Halle (Saale) wurden sieben Neophyten flächendeckend und punktgenau auf knapp 40 qkm kartiert, die potentielle Gefährdung naturnaher Habitate beschrieben und die potentielle gesundheitliche Gefährdung der Menschen (als aktuell gering) eingeschätzt.  

 
17. September 2019, Heike Ringel
Carinthia II 219 (2019)
Eberwein und Salatti berichten in getrennten Artikeln über Pflanzen mit invasivem Potential in botanischen Gärten (Acaena novae-zelandia und Buddleja davidii).
 

 
1.9.2019, Anette Rosenbauer
 
 
Sächsische Floristische Mitteilungen 21 (2019)
 
Ein dickes Heft mit zahlreichen interessanten Berichten: Böhnert et al. stellen Cyperus eragrostis neu für Sachsen vor; Breitfeld berichtet über bemerkenswerte Pflanzen im Vogtland; Müller et al. haben Polygala amarella in Sachsen wieder gefunden; Zinke bespricht die Situation von Pyrola media in der Oberlausitz; ein Artikel über seltene und besonders gefährdetet Segetalarten von Kleinknecht et al.; Bemerkenswerte Neufunde aus Leipzig und Umgebung werden von Fischer et al. vorgestellt. Außerdem ein Bericht zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Botaniker von H. John und die Erbgebnisse der Kartierexkursion nach Oybin von Schurig.
 


 
1.9.2019, Anette Rosenbauer

Willdenowia 49(2) (August 2019)
Iris pumila wird von E. V. Boltenkov typisiert. Rubus vallis-cembrae ist eine neue Sippe aus Norditalien  (F. Prosser & G. Király). Über das Herbarium Reuss in Berlin, von Bedeutung unter anderem für das südöstliche Mitteleuropa, berichten H. W. Lack & al.

 
24. August 2019, Ralf Hand
Plant Systematics & Evolution 305 (2019)
Fukutsu et. al. berichten über die Hybridisierung von Oxalis corniculata mit Oxalis dillenii in Japan. Dieser Bastard könnte hier sicher auch auftreten
 

 
15.8.2019, Anette Rosenbauer

Preslia 91/2 (2019)
Koopmann et. al. analysieren und neotypifizieren Carex x kneuckeri (C. rostrata x hirta). Von diesem Bastard sind erst wenige Vorkommen zwischen Ostfrankreich, Südschweden und Ostpolen bekannt. Vermutlich wurde er oft übersehen.
 
Silbernagl und Schönswetter berichten über Ökologie und Morphologie von di- und tetraploiden Populationen vind Vaccinium uliginosum in den Ostalpen
 
 
15.8.2019, Anette RosenbauerDie Orchidee 70 (4) 2019 p.290-292:
Gerhard Ziegenfuß berichtet über Farbvarianten bei Orchis militaris am unteren Inn.
p 296-298:
Jürgen  Griego berichtet ausführlich über eine erfolgreiche Nachzucht von  Spiranthes aestivalis aus Samen von Pflanzen unbekannter Herkunft. Dabei  konnten in weniger als einem Jahr nach der Aussaat blühende Pflanzen  der 2. Generation erzielt werden.

14.August 2019, Ekkehard Foerster
Decheniana 172 (August 2019)
Der Band enthält Abhandlungen zur Flora am Mittelrhein beim Extremniedrigwasser 2018, darunter Hinweise auf Salvia hispanica und Lindernia dubia (L Kosack). L. Schreck & B. M. Möseler beleuchten den Wandel der Orchideenflora in den letzten 200 Jahren im Raum Bonn. Ferner gibt es kurze Nachrufe auf E. Patzke und D. Korneck.

 
12. August 2019, Ralf HandBritish & Irish Botany 1(2) (Mai 2019)
F. J. Rumsey & al. befassen sich mit Bolboschoenus laticarpus auf den Britischen Inseln. A. Amphlett beleuchtet Deschampsia cespitosa subsp. parviflora ebendort, unter anderem ihre Verbreitung, Ökologie und Bestimmungsmerkmale. C. A. Skilbeck & al. geben einen Überblick zu Kamillen auf den Britischen Inseln, darunter zu diversen Sippen, auf die es auch in Mitteleuropa zu achten gilt; die Arbeit enthält zahlreiche gute Abbildungen der Achänen verschiedener Arten. A. J. Richards beschreibt fünf neue Arten von Taraxacum sect. Celtica; T. chlorofrugale kommt auch in Deutschland vor.

 
 
3. August 2019, Ralf HandInternational Journal of Plant Sciences 180 (Juli/August 2019)
S. Lev-Yadun untersucht die Ontogenie und geographische Verbreitung von Birken- und Pappelarten mit weißem Stamm in höheren Breiten. Neben der etablierten Hypothese, dass die weiße Borke die Erwärmung des Kambiums im Winter verhindern soll, stellt sie eine Reihe alternativer Erklärungsmöglichkeiten auf: z.B. dunkle Fraß-Insekten sind auf weißer Borke besser für Räuber sichtbar; die Bäume sind für große pflanzenfressende Säuger im Winter schlechter erkennbar; weiße Borke bleibt v.a. bei Sonneneinstrahlung länger kühl und verlangsamt so die die Entwicklung und Aktivität von auf ihr lebenden Arthropoden.
 

 
30. Juli 2019, Christiane Ritz
 
 
Journal of Biogeography 46/7 (Juli 2019)
In diesem Artikel beschäftigt sich B. Wielstra von welchen Faktoren historische Verschiebungen von Hybridzonen beeinflusst werden.
   

 
30. Juli 2019, Christiane Ritz
 
Journal of Biogeography 46/8 (August 2019)
In diesem A. v. Humboldt gewidmeten Heft sind Studien zusammengefasst, die sich mit Biogeographie entlang von Höhengraddienten und in Abhängigkeit mit Geologie beschäftigen, z.B. Tukiainen et al.: Diversität von Landpflanzengemeinschaften ist positiv korreliert mit der Diversität von Landschaftsformen; ebenso steigt die Diversität von Wasserpflanzen mit der des geologischen Untergrundes (Toivanen et al.).
   
 
30. Juli 2019, Christiane Ritz
Phytotaxa 410(1) (Juli 2019)
Das Heft umfasst eine ausführliche Liste der nicht-endemischen aus Italien beschriebenen Sippen, dazu diverse nomenklatorische Daten sowie Angaben zu den
loci classici und diverse Typisierungen (L. Peruzzi & al.).

 
 
30. Juli 2019, Ralf Hand
Taxon 68(1) (Juli 2019, „Februar 2019“)
Einige linnäische Namen werden typisiert: Juncus articulatus, Juncus inflexus, Luzula pilosa, Juncus stygius (P. P. Ferrer-Gallego) sowie Campanula sibirica (A. N. Sennikow, V. N. Tikhomirov). Die Namen können im gewohnten Umfang weiterhin verwendet werden.


21. Juli 2019, Thomas GregorPollichia-Kurier 35(3) (Juli 2019)
Centranthus ruber zeigt in der Pfalz eine zunehmende Tendenz zur Etablierung (J. Mazomeit).

 
13. Juli 2019, Ralf Hand

Candollea 74/1 (Juni 2019)
H. W. Lack beschreibt die Entdeckungs- und Benennungsgeschichte der Papaver-orientale-Gruppe, zu der Papaver bracteatum (2x) sowie die bei uns gelegentlich verwildernden Papaver orientale (4x) und Papaver pseudo-orientale (6x, = P. setiferum) gehören.

1. Juli 2019, Thomas Gregor

Neilreichia 10 (Mai 2019)
Eine floristische Fundgrube! Der Band beginnt mit einem detaillierten Überblick zum Herbar von Rupert Huter, das in Bozen aufbewahrt wird und mittlerweile vollständig erfasst ist. Huters Forschungsgebiet waren die Ostalpen, 3808 der 74025 Belege stammen aus Deutschland. G. Gottschlich berichtet über taxonomische und nomenklatorische Änderungen bei Hieracium mit Bezug auf die Neuauflage der „Exkursionsflora für Österreich und die gesamten Ostalpen“ und in einem weiteren Artikel über Neunachweise zu Hieracium und Pilosella in Österreich. P. Englmaier und M. Münch geben einen Überblick über im Gartenhandel angebotene potentiell verwilderungsfähige Poaceen. Das Vorkommen von Cyperus michelianus im österreichischen Anteil des Pannonikums stellen D. Reich & al. dar, U. Raabe das von Lindernia im Burgenland. Fast 80 Seiten nehmen floristische Neufunde ein, die teilweise von der Redaktion kommentiert werden.


1. Juli 2019, Thomas Gregor
Phytotaxa 406(1) (Juni 2019)
Aus den polnischen Karpathen beschreibt S. Szeląg zwei neue Endemiten aus Hieracium sect. Alpina.

 
26. Juni 2019, Ralf Hand
Informationen Arge Flora Nordschwaben 12 (Januar 2019)
B. & J. Adler haben erste Nachträge zur „Flora von Nordschwaben“ zusammengestellt, darunter Funde von Allium flavum, Cabomba caroliniana, Carex limosa, Cerastium lucorum und Cochlearia pyrenaica.

25. Juni 2019, Ralf Hand
Plant and Fungal Systematics 63/2 (2018)
Nachdem die vom W. Szafer Institut in Kraków herausgegebene Zeitschrift Fragmenta Floristica et Geobotanica ab dem Jahr 2001 als Polish Botanical Journal weitergeführt wurde, ist auch dieser Zeitschriftenname nach 17 Jahren passé. Seit 2018 nun heißt die Reihe Plant and Fungal Systematics und will traditionelle Ansätze, moderne molekulare Methoden und Bioinformatik verbinden. Es geht um Biodiversität, Taxonomie, molekular basierte Systematik und Evolution. Der erste Jahrgang zeigt, dass es sich noch lohnt, nach GEFD-relevanten Artikeln Ausschau zu halten. Im Heft 63/2 von Dezember 2018 berichten Pavol Eliáš (jun.) et al. über Verbreitung und Habitatpräferenzen von Polygonum arenarium subsp. arenarium in der Süd-Slowakei. Die Art geht stark zurück. Gute Pflanzen-zeichnungen, Habitatfotos, eine Aufnahmetabelle und eine aktuelle Slowakei-Verbreitungskarte bieten einen umfassenden Überblick.
https://doi.org/10.2478/pfs-2018-0004

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Fragmenta Floristica et Geobotanica Polonica 25/2 (2018)
Etwas verwirrend ob der sehr ähnlichen Namensgebung ist Fragmenta Floristica et Geobotanica Polonica eine auf das polnische Staatsgebiet fokussierende Zeitschrift. Das 2018er Heft enthält eine Fülle floristischer Regionalinformationen in 35 Artikeln. Alle sind in polnischer Sprache mit englischer Kurzfassung (Abstract) verfasst.
 
Julian Chmiel berichtet über Neufunde und die gesamtpolnische Datenlage des nordamerikanischen Neophyten Glyceria striata. Neue Daten zu Corrigiola littoralis, Lythrum hyssopifolium und Panicum barbipulvinatum (= P. riparium H. Scholz nomen superfluidum) im Odertal und Polen liefern Marcin Nobis et al. Das in Deutschland lange ausgestorbene Dracocephalum ruyschiana wurde 2012 im Kampinos Nationalpark östlich Warschau neu gefunden (Karol Torzewski). Obidzinski und Kappler berichten, dass sich der Urwelt-Mammutbaum Metasequoia glyptostroboides erstmals subspontan in Polen etablieren konnte. Saxifraga hirculus, ebenfalls in Deutschland als verschollen angesehen, wurde 2015 nach 90 Jahren südwestlich Gdansk wiedergefunden (Lukasz Kozub und Iwona Dembicz).
http://bomax.botany.pl/pubs-new/#periodical-4-2018

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 153/4 (2019)
Zu genetischer Struktur und phylogeographischen Mustern von Fagus sylvatica in Rotbuchenwäldern in Lazio (Mittelitalien) forschten Enrico L. Redi und Kollegen.
https://doi.org/10.1080/11263504.2019.1610115

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 153/3 (2019)
Zum Einfluss phasenweise eingeschränkter Umweltbedingungen auf Artbildungs-prozesse berichten Castro et al. am Beispiel von Ononis (subsect. Natrix & Viscosae) und über die über die taxonomische Bedeutung von Merkmalen der Blattepidermis in der Tribus Trifoliae der Fabaceae in Pakistan berichten Rashid et al.
https://doi.org/10.1080/11263504.2018.1492995

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 153/1 (2019)
Die phylogenetisch-geographische Verbreitung von Einrichtungen zur Fraßabwehr (Stachligkeit) in der italienischen Flora untersuchen Bargella et al.
https://doi.org/10.1080/11263504.2018.1474961

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Sergio Gianni und Kollegen berichten über die Keimbedingungen vom Waldgeißbart (Aruncus dioicus).
https://doi.org/10.1080/11263504.2018.1436611

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 152/6 (2018)
Nach neuen floristisch-vegetationskundlichen Daten wurden die Grenzen der italienischen Ökoregionen von Carlo Blasi et al.überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen betreffen die südlichen und östlichen Grenzen der gemäßigten und mediterranen Regionen.
https://doi.org/10.1080/11263504.2018.1492996

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 152/5 (2018)
Mit dem gegenwärtigen Stand und der potentiellen Verbreitung von Reliktpopulationen von Aesculus hippocastanum L. in Griechenland und deren Befall durch die Miniermotte Cameraria ohridella beschäftigen sich Łukasz Walas und KollegInnen.
https://doi.org/10.1080/11263504.2017.1415991

Erik Welk, 21. Juni 2019

 
 
Plant Biosystems 152/4 (2018)
Einen Bericht über Armleuchteralgen (Charophyta) aus Reisfeldern in Norditalien liefern Nadia Abdelahad & Filippo Piccoli. Sie fanden auch die neophytische Chara fibrosa subsp. benthamii
https://doi.org/10.1080/11263504.2017.1320310

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Einen ökologischen Vergleich zwischen Lemna-Arten (Wasserlinsen) in Mittelitalien legen Simona Ceschin et al. vor. Dabei geht es vor allem um die invasive Lemna minuta gegen die einheimische L. minor. Erstere ist regional schon häufiger - eventuell wegen höherer Toleranz gegen Beschattung und Sauerstoffarmut.
https://doi.org/10.1080/11263504.2017.1317671

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 152/3 (2018)
Morphologische und mikromorphologische Merkmale von 23 ausgewählten mediterran-europäischen Arten von Sedum s. l. wurden von Giuliani et al. an Exsiccata oder frischen Exemplaren aus ganz Italien gemessen und untersucht, um zusätzliche Daten für die Klassifizierung oberhalb der Artenebene bereitzustellen. Viele unserer Arten werden behandelt.
https://doi.org/10.1080/11263504.2016.1271056

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Biosystems 152/2 (2018)
Eine aktualisierte Bestandsaufnahme der indigenen Gefäßpflanzenflora Italiens wird von Bartolucci et al. vorgelegt. Die Checkliste umfasst 8195 Taxa (6417 Arten und 1778 Unterarten), verteilt auf 1092 Gattungen und 152 Familien; 23 Taxa sind Lycopodiophyta, 108 Pteridophyta, 30 Gymnospermae und 8034 Angiospermae. Derzeit kommen in Italien 7483 Taxa vor, 568 sind in letzter Zeit nicht bestätigt worden, 99 zweifelhaft und 19 unklar. Von den 568 länger nicht bestätigten Taxa gelten nur 26 als ausgestorben oder möglicherweise ausgestorben.
https://doi.org/10.1080/11263504.2017.1419996

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 11/3 (2018)
Mit populationsgenetischen Analysen konnten Agnieszka Bona und KollegInnen der Vorstellung widersprechen, dass Introgression zwischen Betula humilis und ihren nahen Verwandten (B. pendula, B. pubescens) stark ausgeprägt ist. Andererseits zeigte das Vorhandensein von Misch-Individuen in Populationen mit verringertem Grundwasserspiegel, dass pollenbasierte Introgression bei Habitatverschlechterung ein potentieller Faktor für den Rückgang von B. humilis-Beständen sein könnte.
https://doi.org/10.1080/17550874.2018.1518497

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 10/5-6 (2017)
Zani & Müller präsentieren eine neuartige Bewertung der Keimstrategienvon 13 Arten in der Gattung Silene. Es wird gezeigt, dass drei Keimstrategien ökoklimatisch/ geographisch gesteuert sind: (1) Samen aus Gebieten mit heißen, trockenen Sommern keimten optimal bei kühlen Temperaturen typisch für die feuchte Saison im Areal, während (2) die Vorteile der Kaltsstratifikation bei Herkünften winterkalter Gebiete deutlicher waren. 3) Samen aus milden Klimazonen bevorzugten warme Temperaturen für die Keimung.
https://doi.org/10.1080/17550874.2018.1430870

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 10/5-6 (2017)
Mit der Ausprägung intraspezifischer Variation bei Populationen des Carex-flava-Komplexes als Funktion der Habitatbedingungen beschäftigt sich Helena Więcła. Die morphologischen Merkmale waren hauptsächlich abhängig vom Gehalt an organischer Substanz, Kalzium und Karbonat sowievom C: N-Verhältnis des Oberbodens. Auch Meereshöhe und Störungshäufigkeit waren wichtig. Die Ergebnisse sprechen nicht für eine Trennung von C. viridula var. pulchella von C. viridula var. viridula.
https://doi.org/10.1080/17550874.2018.1440442

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 10/4 (2017)
Robin Schwerbrock & Christoph Leuschner stellen eine Gefährdungsanalyse des seltenen und vom Aussterben bedrohten Waldfarns Polystichum braunii in Deutschland vor und diskutieren drei mögliche Ursachen für den Populations-rückgang.
https://doi.org/10.1080/17550874.2017.1379569

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 10/2-3 (2017)
Giovanni Scopece und KollegInnen untersuchten die Wirkung verschieden gerichteter Spiralrichtung (UZS vs. gegen UZS) in den Infloreszenzen der Orchidee Spiranthes spiralis auf die Bestäuberrate und den Fruchtansatz. Die Beobachtungen und Zählungen zeigten, dass Bestäuber die Blütenstände von unten her besuchen, aber die Infloreszenzen mit Spiralung gegen den Uhrzeigersinn schneller wieder verlassen. Der Fruchtansatz blieb jedoch weitgehend unbeeinflusst.
https://doi.org/10.1080/17550874.2017.1354093

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Plant Ecology & Diversity 10/1 (2017)
Theofania S. Patsiou und KollegInnen untersuchen am Verbreitungsmuster von Saxifraga florulenta in den Seealpen die Bedeutung topoklimatischer Kaltluftseen und -ströme für die Vorkommen in niederen, makroklimatisch „eigentlich zu warmen“ Gebirgslagen.
https://doi.org/10.1080/17550874.2017.1302997

 
Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Studia Botanica Hungarica 49/1 (2018)
Oenothera oehlkersii neu für Ungarn als Gartenflüchtling. Dryopteris affinis neu für Bakony und Danthonia decumbens für die Große Ungarische Tiefebene.
http://publication.nhmus.hu/pdf/Studia/StudiaBotHung_2018_Vol_49_1_121.pdf

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Studia Botanica Hungarica 49/2 (2018)
Mészáros & Józan berichten über Bestäuber (Hymenoptera: Aculeata) von Adonis vernalis in Ungarn.
http://publication.nhmus.hu/pdf/Studia/StudiaBotHung_2018_Vol_49_2_61.pdf
 
Radiola linoides wurde erstmals in den Zemplén Bergen gefunden und damit für Ungarn bestätigt. Centunculus minimus wird als neue Art aus den Zemplén Bergen von einer Reihe von Lokalitäten gemeldet.

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Zprávy ČBS 53/1 & 2 (2018)
Höchst GEFD-relevant. Die ČBS-Berichte veröffentlichen Originalartikel aus allen Bereichen der Botanik (Taxonomie, Chorologie, Geobotanik, Ökologie, Floristik usw.). Die Artikel sind in tschechischer Sprache mit englischer Kurzfassung (Abstract) verfasst.
 
In den beiden 2018er Heften wird z. B die Ausbreitung von Tragus racemosus entlang des Strassensystems der ČR beschrieben (Petr Kocián, Michal Ducháček, Pavel Kúr). Jan Doležal und Jaroslav Zámečník veröffentlichen Funde von 18 Arten der Gattung Pilosella aus dem Gebiet von Dolní Poorličí (Ost-Böhmen). Jiří Velebil meldet Rubus placidus als eine neue Art für die Flora der Tschechischen Republik und Jan Roleček, Karel Fajmon, Petr Šmarda beschreiben die Situation von Picris hieracioides subsp. umbellata.
https://botanospol.cz/cs/zpravy-cbs

Erik Welk, 21. Juni 2019
 
 
Steciana 22/2 (2018)
Diese regionale botanische Zeitschrift aus NW-Polen wird von der Universität Poznan herausgegeben und setzt die Reihe Roczników Akademii Rolniczej w Poznaniu Seria Botanika(-Steciana) mit kürzerem Titel fort. Schwerpunktmäßig werden Kryptogame behandelt, doch es gibt gerade in NW-Polen auch eine sehr aktive Geländefloristik.
In Heft 2 geben Marek Podsiedlik und Leszek Bednorz ökologische Indikatorwerte für Senecio erucifolius für Polen an. Untersucht wurden Populationen von subsp. erucifolius und 19 von subsp. tenuifolius.
Heft 21 von 2017 enthält Informationen zu Lycopodiella inundata und Salvinia natans, zu Cephalanthera rubra in Niederschlesien und zur Fruchtmorphologie von Apium repens. Alle Hefte sind als pdf-Dateien frei im Internet verfügbar.
http://www1.up.poznan.pl/steciana/

Erik Welk, 21. Juni 2019
Schlechtendalia 36 (Februar 2019)
S. Jeßen gibt einen Überblick zu Änderungen der Farnen bei der geplanten Neuauflage des Rothmalers. Dabei wird Asplenium ×clermontae nothosubsp. rasbachiae, Asplenium ruta-muraria subsp. ruta-muraria × Asplenium trichomanes subsp. pachyrachis, beschrieben. Farnhybride ohne generative Ausbreitung werden weiterhin als Hybriden gefasst. Die Flachbärlappzwischenarten behalten ihren Artrang.
http://public.bibliothek.uni-halle.de/index.php/schlechtendalia/article/view/1804/1828

7. Juni 2019, Thomas Gregor
 

Botanik und Naturschutz in Hessen 31 (Januar 2019)
R. Wittig & G. Kasperek berichten über Myrrhis odorata auf dem Feldberg-Taunuskamm, R. Wittig & al. über Doronicum ×willdenowii im Taunus. L. Schäfer & al. haben Typha in Frankfurt am Main untersucht und berichten über Verwilderungen von Typha shuttleworthii. T. Gregor & al. haben das in Marburg (MB) verwahrte Herbarium von Wolfgang Ludwig aufgearbeitet. Fundmeldung betreffen u.a. Bromus commutatus subsp. commutatus × Bromus hordeaceus, Arum italicum, Asarina procumbens, Bothriochloa ischoemum, Bryonia alba, Chenopodium strictum, Goniolimon tataricum, Lindernia dubia, Lindernia procumbens, Orobanche picridis, Panicum virgatum, Persicaria nepalensis, Solanum chenopodioides und Thesium linophyllon.
http://www.bvnh.de/bnh/

 

7. Juni 2019, Thomas Gregor

Bulletin de la Société de botanique du nord de la France 71 (Frühjahr 2019 „2018“)
B. Stien berichtet über einige Funde von Neophyten im nördlichsten Frankreich, darunter Scabiosa atropurpurea und Impatiens capensis. J.-P. Matysiak präsentiert einen Bestimmungsschlüssel für Taraxaxum für dieselbe Region.

 
 
13. Mai 2019, Ralf Hand
Diversity and Distributions 25 (Mai 2019)
A. K. J. Niksanen und Kollegen untersuchten, wie die Globale Erwärmung die Verbreitungsgebiete von Pflanzen der Gebirgsflora hoher Breitengrade beeinflusst. Globale Erwärmung verursacht demzufolge einen beträchtlichen Artenverlust in der Arktis (15-47%). Für fast alle untersuchten Arten sagen die Autoren Arealverluste von >50% bis zum Jahr 2100 voraus, besonders betroffen sind rein arktisch verbreitete Arten.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddi.12889
 

 
9. Mai 2019, Christiane Ritz
 
Journal of Biogeography 46 (Mai 2019)
K. J. Duffy und Kollegen konnten zeigen, dass die Diversität der Mykorrhiza-Pilze, die mit der Orchidee Spiranthes spiralis verbunden sind, mit zunehmenden Breitengrad abnimmt.
https://doi.org/10.1111/jbi.13548
 


 
9. Mai 2019, Christiane Ritz
 
 
Journal of Biogeography 46 (Mai 2019)
Mit Hilfe von Chloroplasten-DNA-Sequenzen haben K. Krak und Kollegen untersucht, ob die Populationsstruktur von Chenopodium album von menschlichen Aktivitäten im Holozän beeinflusst wurde. Die höchste genetische Diversität wurde in Zentralasien gefunden, die Populationen in Westasien und Mitteleuropa sind genetisch eher verarmt. Mitteleuropäische Populationen haben ihren Ursprung in Westasien und wurden durch den sich nach Westen hin ausdehnenden Ackerbau während des Neolithikums verbreitet.
https://doi.org/10.1111/jbi.13545


 
9. Mai 2019, Christiane Ritz
 
 
Journal of Biogeography 46 (Mai 2019)
Ellenberg-Zeigerwerte werden oft auch außerhalb von Mitteleuropa als Indikatoren für Umweltfaktoren verwendet. In dieser Studie zeigen P.-O. Hedwall und Kollegen, dass die Stickstoffzahl (N), die Reaktionszahl (R) und die Temperaturzahl (T) auch in Gebieten des Polarkreises aussagekräftig sind. Allerdings nimmt die Zuverlässigkeit der Zeigerwerte nach Norden hin ab, da die dort vorkommenden Arten weitere ökologischen Nischen einnehmen.
https://doi.org/10.1111/jbi.13565
 


 
9. Mai 2019, Christiane Ritz

Gorteria 41 (April 2019)
J. Koopman & H. Więncław haben die Belege von Carex sect. Ceratocystis in Leiden revidiert. Carex lepidocarpa ist extrem selten in den Niederlanden. Viele Abbildungen und ein Schlüssel, der auch die Hybriden berücksichtigt.
http://natuurtijdschriften.nl/search?identifier=685230;keyword=koopman


4. Mai 2019, Thomas Gregor
Mitteilungen zur floristischen Kartierung Sachsen-Anhalt 23 („2018“)
Der viel gepflanzte Prunus laurocerasus hat erhebliches invasives Potential (D. Frank). Über Verwilderungen von Colutea arborescens, Populus nigra ‚Italica‘ und Rhus typhina im Unstruttal berichtet G. Brennenstuhl.
http://botanischer-verein-sachsen-anhalt.de/publikationen/mitteilungen-zur-floristischen-kartierung-in-sachsen-anhalt-band-23-2018/?preview=true
 

28. April 2019, Thomas GregorPreslia 90/4 (2018)
Michálková et al. beschreiben Cirsium x sudae (C. carniolica x greimleri) aus dem Ennstal in Österreich neu.
Kaplan et al. veröffentlichen den 7. Teil der Verbreitungskarten der Gefäßpflanzen von Tschechien, mit 104 Verbreitungskarten u.a. von Anthriscus, Callitriche, Rubus und Gentianella.Trávníček et al. berichten über Rubus sect. Radula in Tschechien und beschreiben 3 neue Arten.
 

 
11.4.2019, Anette Rosenbauer
 
Preslia 90/3 (2018)
Kaplan et al. veröffentlichen den 6. Teil der Verbreitungskarten der Gefäßpflanzen von Tschechien, darunter zahlreiche Rote Liste-Arten und Neophyten.
Moracová et. al. berichten über Samenbanken und die Keimfähigkeit der Samen von Heracleum mantegazzianum.Pančl et al. haben Ranunculus sect. Batrachium flowcytometrisch untersucht. Das Thema ist sehr komplex, innerhalb einiger Arten kommen mehrere Polyploidiestufen vor.

 
11.4.2019, Anette Rosenbauer
 
Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde 139 (2018)
Günter Gottschlich hat die Hieracium-Belege im Museum Wiesbaden untersucht und führt eine Neubenennung von Pilosella dichotoma zu Hieracium neodichotomum durch.

 
27.4.2019, Anette Rosenbauer
PhytoKeys 121 (April 2019)
Asclepias speciosa wurde in Litauen nachgewiesen. Z. Gudžinskas & al. besprechen die Unterscheidungsmerkmale zu anderen neophytischen Asclepias-Arten Europas.


 
26. April 2019, Ralf Hand

Veröffentlichungen des Bochumer Botanischer Verein 11(1) (April 2019)
F. W. Bomble et al. berichten über den Fund von Atriplex ×gustafssoniana (= A. longipes × A. prostrata) am Rhein bei Neuss. Mit Merkmalstabellen und zahlreichen Fotos.

 
25. April 2019, Peter Emrich
Berichte aus den Arbeitskreisen Heimische Orchideen 35(2) (April 2019)
Schwerpunktheft über die Orchideen Brandenburgs. F. Zimmermann gibt einen ausführlichen Überblick zu Verbreitung, Gefährdung und Schutz der Orchideen in Brandenburg. S.Hennings berichtet über die Vorkommen von Epipactis albensis, E. atrorubens ssp. triploidea und E. distans. Dabei wird mit Epipactis albensis ssp. lusatia eine neue Subspecies beschrieben.
Die Bestandssituation von Dactylorhiza majalis ssp. majalis in brandenburgischen Schutzgebieten ist Thema von M. Poppei et al.. Stabile Populationen brauchen eine angemessene Pflege, eine Mindest-Habitatgröße und eine ausreichende Wasserversorgung, so das Fazit. Der Wuchsort von Liparis loeselii im Mergelluch, einem basenreichen Zwischenmoor, wurde Opfer eines naturschutzinternen Konflikts: Sumpf-Glanzkraut oder Elbe-Biber, beide FFH Anhangsarten (F. Meysel).
 

25. April 2019, Peter Emrich

Pollichia-Kurier 35(2) (April 2019)
J. Mazomeit berichtet in zwei Notizen über Bastarde zwischen Scilla bifolia und den ehemals zu Chionodoxa gerechneten Sippen sowie über den Fund von Lonicera henryi in der Pfalz. Ebendort gelangen Neufunde von Ranunculus arvensis und Arnoseris minima (O. Röller).

 
 
18. April 2019, Ralf Hand
Integrative Systematics 1 (April 2019)
Das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart beginnt diese neue Zeitschrift. Ein botanischer Artikel beschäftigt sich mit der genetischen Zugehörigkeit von als indigen angesehenem Galanthus nivalis auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald. Diese gehören zum südosteuropäischen, zwei verwilderte Populationen zum südwesteuropäischen Typ.

 
15. April 2019, Thomas Gregor
Willdenowia 49(1) (März 2019)
Von E. Wahlsteen & T. Tyler stammt eine morphometrische Bearbeitung der Gattung Legousia. D. Drenckhahn beschreibt „panicle shoots“ bei Rubus, auch deren Bedeutung bei der Bestimmung der Arten.
 

 
15. April 2019, Ralf Hand
Dumortiera 114 (April 2019)
Das in Belgien schon lange als ausgestorben geltende Polycnemum majus wurde nach den Fundortangaben eines 152 Jahre alten Herbarbelegs wiederentdeckt (A. & St. Jacobs).                      P. Hendrickx & F. Verloove erbringen im August 2017 den Erstnachweis von Wolffia columbiana für Belgien. An den Böschungen einer neu gebauten Brücke finden P. Van Vooren & I. Hoste Lamium confertum (mit Vergleichsfotos von Lamium confertum, amplexicaule, purpureum und hybridum). Ammi majus hat sich an mehreren belgischen Orten in Äckern, aber auch an Straßenrändern und an Wasserwegen eingebürgert (A. Ronse). Zuletzt berichten I. Hoste & F. Verloove über zwei Herbarien des 19. Und 20. Jahrhunderts mit teils „kuriosen Funden“.
https://www.plantentuinmeise.be/en/overig/Dumortiera_all/


 
 
12. April 2019, Peter Emrich
Verhandlungen des Botanischen Vereins von Berlin und Brandenburg 150 (März 2019)
Der Jubiläumsband bringt einen Rückblick auf 150 Bände Verhandlungen (A. Brande), Artikel zum Wiederfund von Callitriche hermaphroditica im Vereinsgebiet (T. Nogatz & M. Ristow), über das für Deutschland neue Hieracium bifidum subsp. acidotum (S. Rätzel & G. Gottschlich), über den in Brandenburg seltenen Senecio erucifolius (M. Ristow & al.), bemerkenswerte Gefäßpflanzenfunde, etwa von Ilex crenata und Scilla x allenii, aus dem Vereinsgebiet (G. Klemm & al.). Neu ist eine Reihe zu floristisch-taxonomischen Neuigkeiten (S. Rätzel & al.), die weit über 100 Seiten umfasst, ausführlich kommentierend und teils gut illustriert auf Neu- und Wiederfunde in Berlin und Brandenburg eingeht. Die Liste der behandelten Taxa ist lang und kann hier nicht vollständig wiedergegeben werden. Beispielhaft seien Neophyten wie Cardamine occulta und Persicaria capitata genannt, Ausführungen zu diversen Veilchen-Hybriden, kritischen Gagea-Sippen sowie Taraxaca und Rubi.
 


 
11. April 2019, Ralf Hand
Lutukka 35(1) (März 2019)
Agrostis scabra ist ein etablierter Neophyt in Bereich von Turku (J. Särkkä). Viscum album hat Finnland erreicht. Um Turku bestehen etliche Vorkommen, die vielleicht auf zu Dekorationszwecken eingeführten Pflanzen zurückgehen (J. Issakainen & al.).


 6. April 2019, Thomas Gregor
Die Orchidee 70(2):90-93 und 94-99
W Rysy stellt die Orchidee des Jahres Neotinea(Orchis) tridentata, sowie ihren Bastard mit N. (Orchis) ustulata, , N. xdietrichiana vor.
H. Hofmann berichtet von einer ex-situ Erhaltungsaktion von Cypripedium calceolus für die Schweiz in Zusammenarbeit mit einer großen niederländischen Blumengärtnerei.

3.April 2019, Ekkehard Foerster
International Journal of Plant Sciences 180 (März/April 2019)
M.H. Hoffmann wertete floristische Quellen zu Verbreitungs- und Habitatangaben der Gattungen Saxifraga und Micranthes aus, um ihre Diversitätszentren in der nördlichen Hemisphäre zu charakterisieren.
 
 
20. März 2019, Christiane Ritz
 
Journal of Biogeography 46 (März 2019)
Mit Kern- und Chloroplasten-Markern untersuchten R. Gargiulo und Kollegen die genetische Differenzierung von Frauenschuh-Populationen (Cypripedium calceolus) in ihrem Gesamtverbreitungsgebiet, die die dynamische Besiedlungsgeschichte während klimatischer Fluktuationen der Eiszeit widerspiegelt.
 
 
20. März 2019, Christiane Ritz
 
Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics 37 (April 2019)
B. Gallego-Tevar und Kollegen analysierten die genetische Struktur und Verbreitung von Hybridpopulationen aus Spartina maritima und der invasiven Spartina densiflora.
 

20. März 2019, Christiane Ritz
Floristische Notizen aus der Lüneburger Heide Nr. 27 (März 2019)
J. Barsuhn berichtet über einen Fund von Scutellaria altissima im Landkreis Celle. Neues zur Flora des Landkreises Celle vermeldet H. Langbehn. Einen Nachtrag zu Straßenrand-Halophyten und zu Viscum album ssp. album in Niedersachsen bringt T. Kaiser. Viola arvensis ssp. megalantha wurde nachgewiesen (H. Langbehn & H. Thiel). Das Heft enthält weiter einen Beitrag zur Flora der Stromtalwiesen in den Pevestorfer Wiesen (J. Wilcox & T. Kaiser), sowie eine Kurznotiz zu Tulipa sylvestris in den historischen Parkanlagen Celles von T. Kaiser.

 
14. März 2019, Peter Emrich
 
 
Braunschweiger Geobotanische Arbeiten 13 (März 2019)
Die Festschrift für Prof. Dr. Dietmar Brandes: Erforschung und Erhaltung der Phytodiversität enthält u. a. folgende Artikel: Anmerkungen und Ergänzungen zur Flora der Nordseeinsel Borkum von T. Junghans. Die Bedeutung linearer Raumstrukturen für das Wanderverhalten und die Ausbreitung gebietsfremder Pflanzenarten im Ruhrgebiet beschreibt P. Gausmann. R. Wittig untersuchte die Vorkommen von Stellaria apetala auf Friedhöfen im Taunus. Die Flora der historischen Parkanlagen Celles, insbesondere Tulipa sylvestris, sind Thema von T. Kaiser & K. I. Müller. Anmerkungen zur Bekämpfung „invasiver“ Arten gibt K. Adolphi. Der Frage der Identität junger Eibenverwilderungen (Taxus sp.) im Siedlungsraum von Osttirol (Österreich) geht O. Stöhr nach. Mehrheitlich handelt es sich um Taxus x media. A. Wietzke & E. Bergmeier weisen auf die hohe Bedeutung von Parks und Friedhöfen für einheimische und verwilderte Frühjahrs-Geophyten hin.
https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00066293

 
14. März 2019, Peter Emrich
British & Irish Botany 1(1) (Februar 2019)
Die neue Zeitschrift der BSBI, Nachfolgerin der Watsonia und des nach wenigen Jahren wieder eingestellten New Journal of Botany, ist seit kurzem komplett online zugänglich: https://britishandirishbotany.org/index.php/bib. Für Mtiteleuropa relevant ist ein Artikel von P. Bakker & al., der sich damit beschäftigt, wie in der stark divergierenden Rosentaxonomie verschiedener Länder Europas ein Konsensus erzielt werden kann. J. Box befasst sich mit britischen Eichen als Mistelwirte.

13. März 2019, Ralf Hand
Braunschweiger Naturkundliche Schriften 15 (März 2019)
Die Verbreitung von Rubus armeniacus in Braunschweig wurde untersucht (P. L. Ossig & D. Brandes).

 
9. März 2019, Thomas Gregor

BSBI News 138 (April 2018)
A. Amphlett berichtet über die Unterscheidung von Jucus effusus und Jucus balticus anhand der Verteilung der Stomata.

 
5. März 2019, Anette Rosenbauer
BSBI News 137 (Januar 2018)
R. Landsown et. al. haben Hybridisierungen von Nuphar pumila mit Nuphar lutea in England untersucht.

 
5. März 2019, Anette Rosenbauer
Thaiszia 28(1) (2018)
Die Samenentwicklung von Galanthus nivalis untersucht O. Erdelská. Es wird eine neue Reihe gestartet „New floristic records from Central Europe“, die erste Meldung betrifft Epipactis pontica aus der Slowakei.

5. März 2019, Thomas Gregor

Thaiszia 28(2) (2018)
Androsace elongata wurde erstmals für das Baltikum nachgewiesen (P. Evarts-Bunders & G. Evarts-Bundere). Mit der Verbreitung und Ökologie von Tripolium pannonicum subsp. pannonicum in der Slowakei beschäftigen sich Eliáš jun., P. & al.

5. März 2019, Thomas Gregor

Taxon 67(6) (Dezember 2018)
Über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten Apomikten taxonomisch zu fassen informiert E. Hörandl. Die Lectotypisierung von Lycopus europaeus wird präzisiert, der bisherige Lektotypus enthielt auch Lycopus exaltatus (A. N. Sennikov & D. G. Melnikov). Atriplex bengalensis soll verworfen werden, da der Name Chenopodium ficifolium und Chenopodium giganteum bedroht (S. L. Mosyakin & B. Mandák). Chenopodium giganteum soll mit einem neuen Typus geschützt werden, da die Zuordnung von Lecto- und Epitypus unklar ist (S. L. Mosyakin & B. Mandák). Chenopodium quinoa soll gegen zwei ältere Namen geschützt werden (S. L. Mosyakin & J. Walter). Rhododendron ponticum soll mit einem neuen Typus geschützt werden, da der Lectotypus zu einer auf der Iberischen Halbinsel vorkommenden Sippe (meist Rhododendron ponticum subsp. baeticum) gehört (P P. Ferre-Galego & E. Laguna).

 
5. März 2019, Thomas Gregor

Ornithologischer Anzeiger 57(3) (Februar 2019)
Das Thema Rezensionen in wissenschaftlichen Zeitschriften ist in der deutschsprachigen Botanik völlig unterbelichtet. Daher sei ausnahmsweise auf eine ornithologische Zeitschrift und einen Artikel zum Thema mit allgemeingültigen Anmerkungen verwiesen (C. Marti).

4. März 2019, Ralf Hand

Naturschutz in Sachsen-Anhalt 54 Jahresheft 2017 (Februar 2019)
U. Patzk stellt Möglichkeiten zur Zurückdrängung der invasiven Fraxinus pennsylvanica dar.

16. Februar 2019, Thomas Gregor

 
Informationen ARGE Flora Nordschwaben 12 (Februar 2019)
B. Adler und J. Adler stellen Nachträge zur Flora von Nordschwaben vor, u.a. Cabomba caroliniana, Epipactis helleborine subsp. orbicularis, Carex limosa, Cerastium lucorum, Cephalaria gigantea und Dittrichia graveolens. Die Angaben zu Danthonia decumbens subsp. decipiens in „Flora von Nordschwaben“ gehören zu Danthonia decumbens subsp. decumbens.

 
16. Februar 2019, Thomas Gregor

 
E. Jäger verfasst eine empfehlende Rezension zur völlig neu bearbeiteten 13. Auflage des „Fitschen“ zur Bestimmung der Gehölzflora Mitteleuropas.

 
22. Februar 2019, Heike Ringel
 
 
Hercynia N.F. 51 Heft 2: 113-154 (Meier & Partzsch 2018)online verfügbar
http://public.bibliothek.uni-halle.de/index.php/hercynia/article/view/1797/1815
 
Federgräser (Stipa-Arten) bilden in Mitteldeutschland attraktive, aber extrazonale Vegetationsformen auf zumeist isoliert liegenden Flächen mit besonderer Bodenausstattung und/oder mikroklimatischen Bedingungen. Im ökologisch-floristischen Vergleich sind sich die Stipa-Rasen zwischen Nordharz und Saale sehr ähnlich. Verglichen mit historischen Aufnahmen haben Ruderalarten wie Gewöhnlicher Natternkopf oder Gräser wie Fieder-Zwenke zugenommen. Ebenfalls steigende Deckungswerte konnten bei Scabiosa canescens und Teucrium chamaedrys verzeichnet werden.

 
21. Februar 2019, Heike Ringel
 
 
Hercynia N.F. 51 Heft 1: 58-79 (Faulhaber & Partzsch 2018)online verfügbar   
   
Das Glatte Brillenschötchen (Biscutella laevigata) – mit mehreren Unterarten gilt als Zeiger historisch alter Xerothermrasen und ist inzwischen sehr selten. Unter jahrhundertelanger Schafbeweidung etablierten sich artenreiche Pflanzengesellschaften, die nun bei Ausbleiben dieser Nutzung von Gräsern, wie dem Furchen-Schwingel (Festuca rupicola) beherrscht werden und verarmen. Populationsökologische Untersuchungen mit Biscutella laevigata beschreiben zwischenartliche und innerartliche Interaktionen.
 
 
21. Februar 2019, Heike Ringel

Lutukka 4/2018 (Februar 2019)
Lactuca tatarica breitet sich an finnischen Küsten aus (P. Kunttu & S.-M. Kunntu).

 
16. Februar 2019, Thomas Gregor

Dendrocopos 45 (Dezember 2018)
H. Reichert hat einen Nachruf (inklusive Publikationsliste) auf W. Bujnoch verfasst.

15. Februar 2019, Ralf Hand
Bericht der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz 26 (November 2018)
A. E. Wünsche & al. haben bemerkenswerte Funde aus 2017 in der Oberlausitz und dem Elbhügelland zusammengestellt, u.a. zu Dittrichia graveolens und Galeopsis ladanum.

 
15. Februar 2019, Thomas GregorBerichte aus den Arbeitskreisen Heimische Orchideen 35(1) (Januar 2019)      
Einen kritischen Überblick zur Systematik der Gattung Ophrys gibt R. M. Bateman (9 Macrospecies mit Subspecies oder eine inflationäre Anzahl an „ethologischen“ Arten?). W. Foelsche et al. beschreiben Nigritella karawankarum neu aus Österreich und Slowenien und äußern sich zur Morphologie von N. lithopolitanica. Ebenfalls aus Österreich wird Nigritella graciliflora von W. Foelsche als neue Art beschrieben. Beide Artikel mit Merkmalstabellen und Fotos. Seine Beobachtungen zu einem 2006 bei Marburg (Mittelhessen) neu entdecken Epipogium aphyllum Vorkommen teilt A. Kliebe mit. Im feuchten Sommer 2017 blühte die Art über einen Zeitraum von 109 Tagen. Jakely & Könighofer finden in Kärnten eine Hybride zwischen Dactylorhiza fuchsi und Nigritella lithopolitanica und beschreiben sie als xDactylitella alto-virensis neu.

 
10. Februar 2019, Peter Emrich
Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde 139 (Ende 2018)
Günter Gottschlich hat die Hieracium-Bestände im Museum Wiesbaden revidiert (knapp 400 Belege). Neu ist die Kombination Hieracium neodichotomum.
 

 
4. Februar 2019, Ralf Hand
Pollichia-Kurier 35(1) (Januar 2019)
Drei Notizen befassen sich mit der Uferflora am Oberrhein im Extremsommer 2018 (M. Hassler, H. Himmler). Bemerkenswert sind Funde von Bidens radiata, Salvia hispanica und Cyperus eragrostis sowie die Massenvermehrung von Salvinia natans.
2. Februar 2019, Ralf Hand

Jaarboek Belgische Dendrologie Belge 2017 (2018)
P. A. Schmidt gibt eine reich bebilderte Übersicht über die mitteleuropäischen Crataegus-Arten.

26. Januar 2019, Thomas Gregor

Dumortiera 113 (Januar 2019)
A. Zwaenepoel befasst sich mit der schwierigen Gruppe um Salix alba, S. fragilis und S. x rubens in Belgien und folgt dabei der Bearbeitung durch I. Belyaeva. Bei Salix fragilis unter teilweisem Einschluß von Salix x rubens handelt es sich um einen Hybridkomplex (folglich Salix x fragilis), hervorgegangen aus Salix alba x Salix euxina (Syn.; S. fragilis var. decipiens), letztere eine ursprünglich türkische Art. Mit zahlreichen Abbildungen und einem Bestimmungsschlüssel. Mit Brachypodium phoenicoides wird von F. Verloove & R. Barendse ein für Belgien neuer Neophyt nachgewiesen (mit Merkmalstabelle).
https://www.plantentuinmeise.be/en/overig/Dumortiera
 
 
26. Januar 2019, Peter Emrich

Haussknechtia 14 (Januar 2019)
Aus der Umgebung Apoldas wird Ranunculus homophyllus beschrieben (F. G. Dunkel). R. Hand ergänzt seinen Namenskatalog (2001, Bot. Naturschutz Hessen, Beih. 9) zu Thalictrum subsect. Thalictrum um 47 Namen, W. Jansen die thüringische Rubus-Flora um u.a. R. wirtgenii und R. kuleszae.

26. Januar 2019, Thomas Gregor

Phytotaxa 388(1) (Januar 2019)
Mit Nomenklatur und Taxonomie diverser Rubi der Sektion Corylifolii befasst sich G. Király. Für Deutschland von Belang ist insbesondere, dass Rubus baruthicus durch den älteren Namen R. macrostemonides ersetzt werden muss.
 
 25. Januar 2019, Ralf Hand

 
Journal of Biogeography: https://doi.org/10.1111/jbi.13512
Die populationsgenetische Studie von Suchan et al. zeigt, dass sich die Populationen von Rhododendron ferrugineum in vier biogeografische Gruppen gliedern (Riesengebirge, Westalpen und Pyrenäen, Südwestliche Alpen, und Ostalpen). Bei Riesengebirgspopulation handelt es sich um ein stark isoliertes Eiszeitrelikt, dessen nächste Verwandten sich in den Westalpen finden.

25. Januar 2019, Christiane Ritz
Molecular Phylogenetics and Evolution (Mai 2018)
Xanthium wurde molekulargenetisch untersucht und auf fünf Arten reduziert, u. a. X. orientale (incl. X. albinum, X. saccharatum), X. spinosum und X. strumarium (S. Tomasello).

24. Januar 2019, Thomas Gregor

 
PhytoKeys 115 (Januar 2019)
Nach einer Herkunft aus Südfrankreich wird die diploide Camelina neglecta beschrieben (J. R. Brock & al.).

24. Januar 2019, Thomas Gregor

Band 87 der Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft (Dezember 2017)
Mit der morphologischen Variabilität und der taxonomischen Differenzierung von Cornus sanguinea in Nordbayern befassen sich R. Riebl et al. Die intermediäre Subspecies hungarica lässt sich nach ihren Studien nicht anhand der Behaarungsmerkmale der Blattunterseite  von Subspecies australis abgrenzen. K. Horn et al. untersuchen die Bestandssituation seltener Farne (Asplenium fissum, A. seelosii, Botrychium virginianum, Cryptogramma crispa, Cystopteris sudetica, Polystichum braunii, Woodsia alpina und W. pulchella) im bayerischen Alpenraum. Bei Herbarstudien hat G. Gottschlich Hieracium-Belege aus Bayern überprüft. Hieracium doronicifolium ist neu für Bayern und Deutschland, dagegen sind Hieracium cavillieri, H. stenoplecum und H. vollmannii zu streichen. Hieracium stenoplecum sensu Zahn wird in H. entleutneri umbenannt. Belege der seltenen Zwischenart Hieracium pseudalpinum mussten teilweise H. glanduliferum und H. alpinum zugeordnet werden (mit Merkmalstabelle der drei Arten). In der Rubrik Botanische Kurzberichte stellt M. Breitfeld die aktuelle Bestandssituation von Asplenium cuneifolium in Bad Berneck dar. K. Horn et al. berichten über den ersten Fund von Diphasiastrum x zeilleri in der Bayerischen Rhön. Neufunde von Diphasiastrum alpinum, D. complanatum und D. issleri im Nationalpark Bayerischer Wald und Randgebieten gelangen K. Horn et al. Den Bastard Scilla bifolia agg. x Scilla luciliae agg. konnte B. Sonnberger unter den Elternarten auf dem Memminger Friedhof feststellen. Der gleiche Autor beschäftigt sich nochmals mit Rumex longifolius beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze. Die bayerischen Vorkommen am Großen Arber gehören zur Nominatunterart, die Vorkommen auf tschechischer Seite dagegen überwiegend zu Subspecies sourekii. Mit der Bestandssituation einiger in Bayern vom Aussterben bedrohter Brombeerarten (Rubus acanthodes, R. nemoralis, R. oreades und R. raduloides) befasst sich M. Schön. Über einem Fund der Sonnentau-Hybride Drosera x eloisiana (D. intermedia x D. rotundifolia) berichten K. Horn & A. Fleischmann. Der in der Flora des Allgäus von Dörr & Lippert aufgeführte Fund von Bromus racemosus sowie die Belege im Herbar Dörr stellen  sich als Verwechslung mit B. commutatus heraus (B. Sonnberger). Neu für die Adventivflora Bayerns wird von M. Hohla Aralia elata gemeldet. Bemerkenswerte Funde im nördlichen Bayern aus den Jahren 2016 und 2017 listen M. Breitfeld und H.-D. Horbach auf, darunter Bolboschoenus yagara, Chaenorhinum origanifolium, Cymballaria pallida, Erechtites hieraciifolius, Galanthus gracilis, Lepidium heterophyllum, Salix x latifolia, Scilla litardierei und Spiraea bella. In den Floristischen Kurzmitteilungen werden verschiedene Einzelfunde aufgeführt, so von: Aristolochia macrophylla, Crucianella angustifolia (L. Meierott & G. Hetzel), Carex divulsa (L. Meierott), Galega orientalis (S. Hopfenmüller), Herniaria hirsuta, Ophioglossum vulgatum  (S. Gey), Limosella aquatica, Myricaria germanica, Pyrola chlorantha, Sagina nodosa (A. Zehm), Liparis loeselii (H. Schott), Oenothera ammophila (L. Meierott & R. Höcker), Oxyria digyna (R. Hand & Ch. Niederbichler), Scilla bifolia (S. Kattari) und Pyrus pyraster (Korrektur einer Malus sylvestris Fundmeldung, W. Lippert).
 

 
13. Januar 2019, Peter Emrich

Phytotaxa 383(1) (Dezember 2018)
M. Woźniak-Chodacka hat sich mit der Taxonomie von Oenothera perangusta und O. ersteinensis befasst.
 
 
12. Januar 2019, Ralf Hand

Forum Geobotanicum 8 (2018)
Wegen des Homonyms Rubus tilioides Gand. 1884 wird der Ersatzname Rubus tiliifrons W. Jansen & H. E. Weber für Rubus tilioides W. Jansen & H. E. Weber 2010 aufgestellt (H. E. Weber). D. Drenckhahn & al. beschreiben Rubus pseudoglotta aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet.
www.forum-geobotanicum.net/articles/vol_8-2018/weber_rubus/weber_rubus-tiliifrons.pdf

  
12. Januar 2019, Thomas Gregor
Willdenowia 48(3) (Dezember 2018)
Noch ein Nachtrag zu der früheren Meldung: Das Heft enthält auch einen Artikel über die Verwandtschaft und das Indigenat von Sempervicum tectorum am Mittelrhein und seinen Nebenflüssen (A. G. Fabritzek & J. W. Kadereit). Er bestätigt Bekanntes: Die Populationen werden als indigen eingestuft, die Abgrenzung einer eigenständigen Sippe wird nicht befürwortet.

 
12. Januar 2019, Ralf Hand
Mitteilungen aus dem Biosphärenreservat Rhön 8 (Dezember 2018)
Das Vorkommen von Orchideen und anderen seltenen Pflanzen wird für 109 Magerrasengebiete der thüringischen Rhön tabellarisch dargestellt (M. Görner).

 
12. Januar 2019, Thomas Gregor

Artenschutzreport 39 (Dezember 2018)
Das Heft ist den Zechsteinriffen der Orlasenke in Thüringen gewidmet. Die Pflanzenwelt wird von P. A. Schmidt dargestellt.

12. Januar 2019, Thomas Gregor

Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins für das Jahr 2018 – Band 10 (Januar 2019)
Sämtliche Veröffentlichungen, Pflanzenportraits und Exkursionsberichte des Vereins aus dem Jahr 2018 sind im Jahrbuch zusammen gefasst. Zusätzlich die Online-Fundlisten:                 
Funde NRW
http://www.botanik-bochum.de/jahrbuch/Funde_NRW_2018.pdf
Funde östl. Ruhrgebiet
http://www.botanik-bochum.de/jahrbuch/Funde_2018.pdf
Jahrbuch komplett                                                                                                          
http://www.botanik-bochum.de/jahrbuch/komplett/BochumerBotanischerVereinJahrbuch2018.pdf

 
9. Januar 2019, Peter Emrich

Veröffentlichungen des Bochumer Botanischer Verein 10(5) (Dezember 2018)
Über  Dactylorhiza-Hybriden auf dem Dortmunder Flughafen schreibt W. Hessel.
   
9. Januar 2019, Peter Emrich

Veröffentlichungen des Bochumer Botanischer Verein 10(4) (Dezember 2018)
M. Lubienski et al. bringen den Erstnachweis von Equisetum ×meridionale (E. ramosissimum × E. variegatum, Equisetaceae) für Nordrhein-Westfalen und berichten über weitere bemerkenswerte Vorkommen von Schachtelhalmen in einem stillgelegten Steinbruch bei Hagen.
 
 
9. Januar 2019, Peter Emrich

Italian Botanist 3, 4 (2017), 5 & 6 (2018)                                                                                              
Die Ausgaben enthalten Fortsetzungen zu Artikelreihen von Autorenkollektiven mit jeweils Fundmeldungen zu einheimischen, „alien“ und gefährdeten Pflanzen (auch Algen, Moosen,  Pilzen, Flechten) in Italien. Sowie der Reihe zu Chromosomenzahlen italienischer Pflanzen.
http://italianbotanist.pensoft.net/browse_journal_issues

 
9. Januar 2019, Peter Emrich

Forum Geobotanicum 8 (Dezember 2018)
Für Rubus tilioides W. Jansen & H. E. Weber 2010 wird wegen des älteren Homonyms Rubus tilioides Gand. 1884 der neue Name Rubus tiliifrons W. Jansen & H. E. Weber veröffentlicht.
www.forum-geobotanicum.net/articles/vol_8-2018/weber_rubus/weber_rubus-tiliifrons.pdf

 
7. Januar 2018, Peter Emrich
Band 88 der Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft (Dezember 2018)
S. Kattari befasst sich mit der postglazialen und aktuellen Verbreitung der beiden Farbvarietäten von Polygala chamaebuxus im Gesamtareal. Diversität und Verbreitung der Alpenschwemmlunge am Tiroler Lech sind Thema von L. Nicklas & B. Erschbamer. Mittels Durchflusszytometrie versuchen T. Gregor et al. die Artzugehörigkeit verschiedener Proben von Amelanchier, Cardamine, Danthonia, Dryopteris, Festuca, Hylotelephium, Lotus, Luzula, Microthlaspi, Myosotis, Ornithogalum, Vaccinium und Valeriana-Sippen zu klären. Um die Populationsdynamik von Liparis loeselii und Management-Strategien zur Förderung der Populationen machen sich A. Buchholz et al. Gedanken. Zwei Beiträge befassen sich mit der Gattung Rubus: M. Hohla erbringt den Erstnachweis von Rubus kletensis für Deutschland und P. Rességuier berichtet über Funde der in Unterfranken selteneren Rubus-Arten. Über Neufunde von Diphasiastrum-Sippen im Bayerischen Wald berichten K. Horn et al.. In den Floristischen Kurzmitteilungen, zusammengestellt von A. Fleischmann, u. a. Nachweise von Amaranthus deflexus, Lindernia dubia, Phlomoides tuberosa, Rodgersia podophylla, Tragus racemosus (M. Hohla), Cochlearia danica, Epilobium dodonaei, Herniaria hirsuta  (S. Gey), Eleocharis engelmannii (L. Meierott & B. Biel), Geranium thunbergii (L. Meierott & O. Wacker), Hieracium laevigatum subsp. megalolepis (G. Gottschlich), Hieracium pallescens subsp. subgelmianum (G. Gottschlich & A. Buchholz), Ludwigia peploides (L. Meierott), Myosotis decumbens, Veronica chamaedrys subsp. micans, Vicia dumetorum (S. Kattari), Pedicularis canadensis und weitere nordamerikanische Neophyten auf einer Ansaatfläche in München (A. Fleischmann & S. Springer), Solanum carolinense (M. Hohla & W. Zahlheimer).


7. Januar 2019, Peter Emrich

Band 18 von Gredleriana (Dezember 2018)
T. Wilhalm et al. bringen  Ergänzungen und Korrekturen zum Katalog der Gefäßpflanzen Südtirols, Folge 8.
http://www.naturmuseum.it/de/publ_details_de.asp?PUBL_ID=364453

 
3. Januar 2019, Peter Emrich
Willdenowia 48(3) (Dezember 2018)
A. Krahulcová & al. haben die Hybridisierung polyploider, agamospermer Pilosella-Sippen in Bulgarien mit der Situation im Mitteleuropa verglichen.

1. Januar 2019, Ralf Hand

10.11.2019
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