2020 - GEFD

Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands
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2020

09.02.2020
Mitglied zur Betreuung der Literaturschau gesucht! Es sind wenig umfangreiche Koordinationsaufgaben erforderlich, etwa Einbindung weiterer Personen bei bisher nicht erfassten Periodika. Bei Interesse und Fragen zu den Aufgaben bitte Ralf Hand, ralfhand(at)gmx.de kontaktieren.
Pollichia-Kurier 36(1) (Februar 2020)
Eragrostis curvula wurde an weiteren Stellen in der Pfalz gefunden (O. Röller).

9. Februar 2020, Ralf Hand
Beiträge zur Naturkunde in Osthessen
Das Heft ist eine Monographie zum NSG Haimberg (Stadt Fulda). Ute Lange beschreibt die Flora: Forste (Carici-Fagetum, Melico-Fagetum), ruderalen Wiese auf einer bergbaulichen Verfüllung und – mit pflanzensoziologischen Aufnahmen – Kalkmagerasen (Gentiano-Koelerietum) in Bezug auf historische Arbeiten. Florengeographisch bemerkenswert sind Neufunde von Himantoglossum hircinum und Melica cilitata in der Hessischen Rhön. Des weiteren Aufsätze zur Geologie (2), Paläontologie (1)
und Fauna (12).

 
2. Februar 2020, Bernd Sauerwein
Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins für das Jahr 2019 – Band 11 (Januar 2020)
Sämtliche Veröffentlichungen, Pflanzenportraits und Exkursionsberichte des Vereins aus dem Jahr 2019 sind im Jahrbuch zusammen gefasst. Zusätzlich die Online-Fundlisten:                 
   
2. Februar 2020 – Peter Emrich
Italian Botanist 7, 8 (2019)
Die Ausgaben enthalten weitere Fortsetzungen zu Artikelreihen von Autorenkollektiven mit jeweils Fundmeldungen zu einheimischen, „alien“ und gefährdeten Pflanzen (auch Algen, Moosen,  Pilzen, Flechten) in Italien. Sowie der Reihe zu Chromosomenzahlen italienischer Pflanzen.
http://italianbotanist.pensoft.net/browse_journal_issues

 
1. Februar 2020 – Peter Emrich
Dumortiera 115 (Dezember 2019)
Von Oenothera paradoxa war bislang nur ein Fundort in Belgien bekannt. F. Verloove et al. geben eine detaillierte Beschreibung der Art (mit Fotos) und nennen weitere Fundorte, an denen die Art an meist sandigen Wegrändern und Gleisanlagen wächst. Belege von Hieracium amplexicaule aus Belgien, den Niederlanden und Frankreich (Dep. Nord) wurden von F. Verloove und J.-M. Tison revidiert und alle zu Hieracium pulmonarioides gestellt. Über eingebürgerte Vorkommen von Centranthus calcitrapae bei Ghent (Belgien) und Lille (Frankreich) berichten F. Verloove et al.
 
28. Januar 2020 – Peter EmrichForum Geobotanicum 9 (Januar 2020)
Eine umfangreiche Synopse der 205 Hieracium-Arten (incl. Pilosella) Deutschlands und zugehörigen 1561 Subspecies hat G. Gottschlich erstellt. Die Tabelle enthält zu den Sippen die wichtigsten Synonyme, Vorkommen in den einzelnen Bundesländern, farblich markiert sind weitere Informationen, z. B. Typusbeleg aus dem Bundesland. Aus dem Ranunculus-auricomus-Komplex beschreibt F. G. Dunkel mit Ranunculus sarntheinianus eine neue Art aus dem oberen Inntal bei Innsbruck, Nordtirol. Mit Rubus boreofrisicus Drenckhahn & H. E.Weber wird eine nach bisheriger Kenntnis auf Amrum und der Halbinsel Eiderstedt (Schleswig-Holstein) endemische Rubus-Art neu beschrieben.
http://www.forum-geobotanicum.net/articles.html

28. Januar 2020 – Peter EmrichBand 89 der Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft (Dezember 2019)
Die Bestandssituation der Wildflussarten Typha minima, Myricaria germanica und Calamagrostis pseudophragmites in Bayern untersuchen N. Müller et al. Ein Wiederfund der in Deutschland als ausgestorben geltenden Art Carpesium cernuum gelingt W. A. Zahlheimer nach 100 Jahren im Bereich historischer Vorkommen. M. Schanz et al. befassen sich anlässlich eines Cerastium subtetrandum Fundes nahe Tennenlohe mit der Abgrenzung zu Cerastium siculum und stellen auch den hessischen Fund von C. siculum (von W. Ludwig bei Marburg-Cappel) zu C. subtetrandum. Gregor et al. interpretieren aufgrund neuer durchflusszytometrischer Messungen und Chromosomenzählungen die bislang als tetra- und pentaploid angesehenen Ornithogalum-Sippen als penta- und hexaploid. Die taxonomische Zuordnung der Sippen wird weiterhin als unsicher bewertet. Carex agastachys und Carex pendula lassen sich anhand mehrerer Merkmale unterscheiden (L. Meierott, mit Abbildungen von J.C. Schou und einer Karte überprüfter bayerischer Vorkommen). W. B. & J. Dickoré bringen eine umfangreiche Liste von Neufunden und Bestätigungen überwiegend aus dem südbayerischen Moränengürtel. K. Horn berichtet über zwei historische Nachweise von Diphasiastrum x oellgardii in Oberfranken und konnte weitere Herbarbelege der Gattung zu Vorkommen in der Bayerischen Rhön auffinden. In der Rubrik „Floristische Kurzmitteilungen“ werden u. a. Funde von Hieracium dollineri subsp. lissopodum (G. Gottschlich & M. Hohla), Polygala chamaebuxus var. grandiflora (S. Kattari), Rhododendron luteum (L. Meierott), Sanguisorba tenuifolia (R. Hand), Torilis arvensis subsp. arvensis (S. Springer) und Vulpia unilateralis (W. Hilbig & A. Fleischmann) mitgeteilt.

 
27. Januar 2020 – Peter Emrich
Veröffentlichungen des Bochumer Botanischen Vereins
11(2) (Mai 2019)
C. Buch & A. Jagel betrachten die Ansaaten von „Schmetterlingswiesen“ und „Buntbrachen“ kritisch.
 
11(3) (Juni 2019)
Teils größere Bestände von Cardamine occulta wurden von F. W. Bomble & N. Joußen an der Rurtalsperre (Eifel) beobachtet. Mit Anmerkungen zu Ökologie und Phänologie der Art.
 
11(5) (Oktober 2019)
F. W. Bomble unterzieht den Hypericum-perforatum-desetangsii-Komplex einer kritischen Betrachtung und beschreibt das hybridogene Hypericum patzkei neu.
 
11(6) (November 2019)
Die Variabilität von Sonchus asper und Sonchus oleraceus wird von F. W. Bomble diskutiert. Möglicherweise gibt es Introgression von S. asper in S. oleraceus. Eine feinblättrige Sippe ist im Raum Aachen häufiger, sie wird als Sonchus reversus E. MEY. ex DC identifiziert.
 
11(7) (November 2019)
Hieracium rhenovulcanicum wird von F. W. Bomble zu Pilosella rhenovulcanica umkombiniert.
 
11(8) (Dezember 2019)
Bericht über den Erstnachweis von Ranunculus parviflorus auf dem Friedhof von Zülpich-Juntersdorf (NRW) durch F. W. Bomble & N. Joußen.

 
25. Januar 2020 – Peter Emrich
Berichte aus den Arbeitskreisen Heimische Orchideen 36(1) (November 2019)
Außerhalb des geographischen Fokus dieser Literaturschau beschreiben S. Hertel und H. Presser fünf neue Epipactis-Arten aus dem südlichen Italien: Epipactis majellensis, Epipactis garganica, Epipactis torqueta, Epipactis ioessa, Epipactis hygrophila. Gleich vier Beiträge (von K. Kreutz, 2x F. Meysel und W. Klopsch, W. Malkmus & W. Piepers [mit Exkursions-Pflanzenliste] berichten über die Orchideen Georgiens. F. Meysel diskutiert in einer Entgegnung die (aus seiner Sicht eher negative) Bestandssituation von Dactylorhiza majalis in ausgewählten Schutzgebieten von Brandenburg.

 
24. Januar 2020 – Peter EmrichAlpine Botany 129/2 (Oktober 2019)
Bacic et al. bringen eine große Herbarstudie über die Ploidiestufen von Luzula-Arten in den Ostalpen. Dabei wird Luzula exspectata neu für Deutschland nachgewiesen.

 
20.1.2020, Anette Rosenbauer
Naturkundliche Beiträge aus dem Allgäu 54/2019
Korch et al. haben währen der Absenkung des Forggensees im Jahr 2018 die auf dem trockenen Seegrund aufgelaufenen Pflanzenarten dokumentiert.
Eine lange Artenliste mit Notizen zur Flora des Allgäus 2018 stammt von Bauer.

 
20.1.2020, Anette Rosenbauer
Abhandlungen der Delattinia 44/2019
Weicherding präsentiert eine Zusammenstellung von 48 Erstfunden für die Gefäßpflanzenflora des Saarlandes.
Klauck berichtet über Scorzoneroides autumnalis subsp. autumnalis entlang von von Straßen und stellt fest, dass die Art fakultativ halophil ist.

 
20.1.2020, Anette Rosenbauer

Decheniania (Beihefte) 42/2019
Von Kosack und Möseler werden auf 255 Seiten hemerobe Uferstrukturen und die floristisch-vegetationskundliche Bedeutung der Rheinufer des unteren Mittelrheins dargestellt.

20.1.2020, Anette Rosenbauer
Preslia 91/3 2019
Kirschner, Stepanek et al. beschreiben neue Taraxacum-Arten: Taraxacum aspectabile (sect. Erythrosperma), der auch in Bayern vorkommt, Taraxacum clandestinum (sect. Palustria) und Taraxacum sparsum (sect. Celtica).
Popelka et al. berichten über natürliche triploide Hybriden von Ficaria calthifolia ((diploid) und Ficaria verna (tetraploid). Die Hybride liegen morphologisch intermediär zwischen den Elternarten und wurden bisher vor allem in Tschechien und der Slowakei beobachtet, einzelne Nachweise aus Deutschland liegen vor.
  
20.1.2020, Anette Rosenbauer
Carinthia II 129/2019
Franz und Teusch berichten über Morpholgie,Verbreitung und Ploidiestufen von Birkensippen in Österreich und Ostbayern.

20.1.2020, Anette Rosenbauer
Flora Montiberica 75 (November 2019)
Das erst vor wenigen Jahren wieder akzeptierte Taxon Orobanche kochii muss leider schon wieder den Namen wechseln; O. centaurina hat Priorität (J. Zázvorka & al.).
1. Februar 2020, Ralf Hand
Bulletin de la Société botanique du Centre-Ouest 50 (Dezember 2019)
J.-M. Royer & al. setzen ihre Reihe über Rubus-Funde in Nordostfrankreich fort, J.-P. Reduron die Nachtragsreihe zur französischen Umbelliferen-Monographie. Mit Utricularia brennensis wird von P. Gatignol & F. Zunino eine neue Wasserschlauch-Art aus dem französischen Teichgebiet der Brenne beschrieben; inzwischen wurde sie auch an der Grenze zu Mitteleuropa, in den Dombes, gefunden.

23. Januar 2020, Ralf Hand
Joannea Botanik 16 (Januar 2020)
Pagitz & al. berichten über den 7. Österreichisch-Alpenländischen Rubus-Workshop in der Steiermark; K. Zernig & al. in 7. Folge über Bemerkenswertes zur Flora der Steiermark (u.a. Akebia quinata, Moenchia mantica, Verbena bonariensis).

20. Januar 2020, Thomas Gregor

Berichte des Botanischen Vereins zu Hamburg 31 (Januar 2020)
Fritillaria meleagris haben H, Schramm & J. Ringenberg untersucht. Bemerkenswerte Funde hat K. O. Dudas zusammengestellt, u.a. Brassica juncea var. rugosa. Kurzartikel sind einzelnen Arten gewidmet: Erigeron karvinskianus (J. Ringenberg), Euphorbia maculata (H.-H. Poppendieck, Salvia hispanica (K. O. Dudas & J. A. von Prondzinski).

 
20. Januar 2020, Thomas Gregor
PhytoKeys 137 (Januar 2020)
Folgt man der Auffassung von M. A. Zaika & al., muss Scorzonera in mehrere Kleingattungen zerlegt werden. Die Arbeit stützt sich vor allem auf molekular-phylogenetische und karpologische Daten.

10. Januar 2020, Ralf Hand
Florenliste von Deutschland - Gefäßpflanzen. Version 10 (Januar 2020)
Die im Netz verfügbare 10 Fassung der Florenliste von Deutschland (K. P. Buttler & al.; https://www.kp-buttler.de) liegt jetzt auch als PDF vor.
 

9. Januar 2020, Thomas Gregor
Forum Geobotanicum (Oktober 2019)
B. J. M. Zonneveld präsentiert die eindrucksvollen Ergebnisse jahrelanger absoluter DNA-Messungen von vorwiegend aus den Niederlanden stammenden Farn- und Gefäßpflanzen. Untersucht wurden auch einige Dutzend Pflanzen aus Deutschland, als Herkunft wird leider meist nur „Germany“ angegeben. Die Herkunftsangaben sind aber auch bei den niederländischen Pflanzen ungenau. In vielen Fällen fehlen textlich mitgeteilte bemerkenswerte Messergebnisse in der 104(!) Seiten langen Ergebnistabelle.
International Journal of Plant Sciences 181/1 (Januar 2020)
In diesem Special Issue sind Studien zur Evolution von funktionalen Merkmalen bei Pflanzen (functional traits) zusammengestellt.
 
 
08. Januar 2020, Christiane Ritz

Global Ecology and Biogeography 29 (Januar 2020)
In dieser Meta-Analyse untersuchen I. Granot und J. Belmaker den Zusammenhang zwischen Nichenbreite und Artenreichtum und fanden, dass Taxa aus artenreicheren Ökosystemen stärker spezialisiert sind.
 
 
08. Januar 2020, Christiane Ritz

Journal of Biogeography 46/12 (Dezember 2019)
Sjölund et al. dokumentieren genetische Isolation von Buchenpopulationen (Fagus sylvatica) am Arealrand in Südschweden.
 
08. Januar 2020, Christiane Ritz
Journal of Biogeography 46/12 (Dezember 2019)
Anhand von populationsgenetischen Daten stellten Hodová et al. fest, dass sich Atriplex tatarica ausgehend von zwei Eiszeitrefugien (Pannonisches Becken, Balkan) mithilfe des Menschen über ganz Europa ausbreitete. Die starke Expansion des Areals findet erst seit wenigen hundert Jahren statt.

 
 
08. Januar 2020, Christiane Ritz

International Journal of Plant Sciences 180/9 (Dezember 2019)
In diesem Special Issue sind Studien zur Blütenevolution zusammengestellt.
https://www.journals.uchicago.edu/toc/ijps/2019/180/9

 
08. Januar 2020, Christiane Ritz
Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics 41 (Dezember 2019)
Die Autoren untersuchen die Evolution verschiedener Ausbreitungsmechanismen in Kiefern (Pinus) in Zusammenhang mit Klimadaten. Innerhalb der Gattung entstanden sowohl geflügelte Samen zur Windausbreitung als auch ungeflügelte Samen, die durch Wirbeltiere ausgebreitet werden. Samen mit größeren Flügeln sind v.a. in Klimaten mit starken Temperaturfluktuationen und hohen Wahrscheinlichkeiten für Brände zu finden, ungeflügelte Samen entweder in trockenen oder in feuchten Gebieten.

 
 
08. Januar 2020, Christiane Ritz

Diversity and Distributions 25/11 (November 2019)
Brandes et al. untersuchten die genetische Diversität und Struktur des Besenginsters (Cytisus scoparia) im natürlichen Areal und im neophytischen Areal in Norwegen. In beiden Regionen fanden sie eine hohe Diversität in den Populationen aber kaum Struktur zwischen ihnen, was sie auf menschliche Einflüsse bei der Verbreitung der Art zurückführen.

 
08. Januar 2020, Christiane Ritz
Evaluflore (2019)
Auf der französichen Seite http://www.cbn-alpin.fr/index.php?option=com_content&Itemid=237&id=190&lang=fr&layout=edit&view=article# können diverse Publikationen heruntergeladen werden, beispielsweise ein hervorragend illustrierter und mit Verbreitungskarten versehener Überblick zu den Hieracien der französischen Alpen von J. Van Es & J.-M. Tison.
http://www.cbn-alpin-biblio.fr/GED_CBNA/113330293151/BB_33694.pdf

 
6. Januar 2020, Ralf Hand
Taxon (Dezember 2019)
 
Carex elata und Myosotis nana (Eritirichium nanum)  werden so typisiert, dass sich die Anwendung der Namen nicht verändert  (P. Jiménez-Mejías & al. bzw. G. Galasso & F. Selvi). A.  Fleischmann & al. schlagen vor den Namen Orobanche rubi, der öfters als Synonym zu O. lucorum angesehen wird, zu verwerfen.

3. Januar 2020, Thomas Gregor
 
British & Irish Botany 1(4) (Dezember 2019)
O. L. Pescott & al. beschreiben die Probleme bei der statistischen Bewertung von Verbreitungsdaten aus Atlaskartierungen. K. J. Walker & al. wiederum diskutieren Probleme der Statusbewertung bei der floristischen Kartierung. G. C. Hanson listet Arten auf, die mit Guizotia abyssinica eingeschleppt werden, die in England als Vogelfutter dient. B. Leaney befasst sich mit der Hybride Symphytum caucasium x orientale in England. E. I. S. Rees vermutet bei einigen rosablütigen Populationen der Calystegia sepium in Britannien einen Zusammenhang mit amerikanischen Sippen.
https://britishandirishbotany.org/index.php/bib/issue/view/6

 
3. Januar 2020, Ralf Hand
09.02.2020
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